Unsere kleine Filmwelt

Die bunte Welt des unterschlagenen Films
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 Betreff des Beitrags: The Devil's Rock (2011)
BeitragVerfasst: 4. Feb 2013, 22:13 
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Originaltitel: The Devil's Rock
Herstellungsland: Neuseeland
Erscheinungsjahr: 2011
Darsteller: u. a. Craig Hall, Matthew Sunderland, Gina Varela, Karlos Drinkwater, Luke Hawker, Jessica Grace Smith, Nick Dunbar, Jonathan King, Hadyn Green, Geraldine Brophy
Regie: Paul Campion
FSK: KJ

Inhalt:


Captain Ben Grogan kommt mit seiner kleinen Einheit in der Normandie am Vorabend des D-Day am Strand an. Und sie stoßen ins Hinterland vor. Stück für Stück arbeiten sie sich weiter, bis sie an einer Art Burg ankommen, an der das Böse zu Hause ist.

In langen Tunnels mit spärlicher Beleuchtung wacht der Nazi Klaus Meyer über einen weiblichen Dämon, der jeweils die Gestalt der jeweiligen Partnerin seines Gegenübers anzunehmen scheint. Einer aus der Einheit von Grogan war unvorsichtig und wird von Meyer erledigt. Überall im Raum liegt Gedärm rum. Die Überreste seiner eigenen Einheit und deren Feinde, die sich in die Festung gewagt hatten. Und alles ist nur Nahrung für die Dämonin, die Meyer versucht zu beherrschen, damit mit ihr der Krieg gewonnen werden kann.

Nachdem es fast so aussieht, als wenn Grogan sich in einer ausweglosen Situation befindet, da er von Meyer gefangen genommen werden kann, schafft er es doch sich zu befreien, und trifft auf die Dämonin, die im Verlies an die Wand angekettet ist. Einzig die Leichenteile halten sie am Leben.

Die Nazis haben mit ihrer Forschung nach dem Okkulten die Dämonin heraufbeschworen, und mit Hilfe eines Säckchens und einer Seite aus dem Beschwörungsbuch soll dies gelingen, doch die Dämonin kann sich losreißen und Meyer und Grogan können ihr noch gerade so in einen magischen Kreis entfleuchen. Wird es diesen beiden Erzfeinden nun gelingen die Dämonin gemeinsam zu bändigen oder zu besiegen?

Wertung:

Dieser Film ist ein Stück Naziploitation, auch wenn das einige vielleicht anders sehen werden, aber er ist nicht unbedingt gelungen. Und das hat mehrere Gründe. Das Positive am Film selbst ist die Art und Weise wie er verfilmt wurde: Gestochen scharfes Bild und der eines Hollywoodblockbusters würdig.

An meiner halbwegs kurz gehaltenen Inhaltsangabe, die ich ausführlicher hätte schreiben können, aber was sich nicht so recht gelohnt hätte, sieht man schon, dass der Film nicht gerade mit Handlung um sich schmeißt. Allein der Anfang ist einfach langweilig, da die ersten 15 Minuten fast nichts passiert. Im Prinzip dreht sich alles um einen Dämon, der von den Nazis zweckentfremdet werden soll, um den Krieg zu gewinnen. Dabei ist die rein optische Darstellung der Dämonin grenzwertig ausgefallen. Auf dem Cover kann man es ja schon erkennen, und ich fand die Dämonen in Dämoni wesentlich besser dargestellt, weil sie einfach böser rüber kamen, und nicht wie ein aufgeplustertes Monster. Weiter ist die Stimme einfach grausam. Die Idee der Verfremdung ist gut, aber die Umsetzung hakt, so dass die Stimme sehr oft nicht zu verstehen ist. Das gab es in anderen Filmen schon wesentlich besser.

Weiter gefällt mir das Ende überhaupt nicht, da das mehr oder minder offen gehalten wird und auch dieser Film keinen richtigen Schlusspunkt findet.

Deshalb sind es leider nur 05/10 Nazis geworden.

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Und Blaine, der Mono fuhr weiter Richtung Südosten unter dem Dämonenmond. "Warum taufte die Frau ihren Sohn Siebeneinhalb?" - "Weil sie seinen Namen aus einem Hut gezogen hat!"


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 Betreff des Beitrags: Re: The Devil's Rock (2011)
BeitragVerfasst: 17. Aug 2013, 19:47 
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Wieder so eine Darbietung bei der man einfach mehr erwartet hätte; auf der Positiv-Seite stehen hier erstmal
die Kulisse, Optik und Atmosphäre (zumindest zu Beginn), auch darstellerisch gibt es nichts auszusetzten.

Mit Fortschreiten der Laufzeit kann aber die Stimmigkeit und Spannung nicht aufrecht erhalten werden, was m. E. das grösste
Manko dieses Filmes ausmacht; im Gegensatz zu Blaine fand ich die erste Hälfte von The Devil's Rock sogar ziemlich gelungen,
wogegen es zum Ende hin doch reichlich fade wurde. Die Story bleibt flach und irgendwie will sie sich ab Mitte des Filmes
einfach nicht weiter entwickeln. Das Verhalten der Protagonisten wirkt recht, sagen wir einmal unauthentisch, man versucht gefühlte
30 Minunten einen Dämon zu vertreiben .. und das Ende will auch nicht so recht passen.

Schade, guter Ansatz, aber leider zuviel verschenkt.

6/10 Kreidezeichnungen

_________________
I don't think runnning will save you.


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