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 Betreff des Beitrags: Yeti - Das Schneemonster (2008)
BeitragVerfasst: 7. Jun 2013, 15:07 
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Yeti - Das Schneemonster
(Yeti: Curse of the Snow Demon)
mit Carly Pope, Marc Menard, Adam O'Byrne, Ed Marinaro, Ona Grauer, Crystal Lowe, Brandon Jay McLaren, Elfina Luk, Kris Pope, Christian Tessier, Peter DeLuise, Taras Kostyuk, Josh Emerson, Aaron Pearl
Regie: Paul Ziller
Drehbuch: Rafael Jordan
Kamera: Curtis Peterson
Musik: Michael Richard Plowman
FSK 16
Kanada / USA / 2008

Sie haben den Flugzeug-Crash überlebt, aber die Jungs der Rugby-Mannschaft haben noch keine Ahnung, vom wirklichen Schrecken... In den Bergen des Himalaya abgestützt, sind sie froh, das Unglück überlebt zu haben. Anfangs glauben sie noch an ihre Rettung, aber als nach einigen Tagen noch keine Hilfe in Sicht ist, ereignet sich Seltsames. Einer nach dem anderen verschwindet: Der Yeti hat ihre Witterung aufgenommen - und er ist hungrig...


Bei "Yeti - Das Schneemonster" handelt es sich mal wieder um einen Film, der für den SCI/FI Channel produziert wurde. Die Macher des Films haben hier auf eine Verknüpfung des "Yety-Mythos" mit dem Katastrophenfilm zurückgegriffen und das Endergebnis kann sich sogar sehen lassen. Allerdings sollte man von Anfang an keine zu hohen Ansprüche an dieses Werk stellen, denn die kann es keineswegs erfüllen. Man sollte sich viel eher auf einen recht kurzweiligen und vor allem etwas trashigen B-Horror Movie einstellen, denn dann wird man bestens unterhalten und wird auch nicht enttäuscht.

Die Geschichte ist wirklich nicht gerade uninteressant in Szene gesetzt worden und auch wenn sie einige Logiklöcher und etliche nicht unbedingt nachvollziehbare Handlungsweisen der Protagonisten beinhaltet, lässt sie sich gut anschauen und lässt zu keiner Zeit Langeweile aufkommen. Dafür sorgt schon allein der Yeti selbst, der verhältnismäßig oft in Aktion zu sehen ist und dem Zuschauer durch sein Treiben ziemlich oft zum lachen animiert. Das liegt in der Tatsache begründet, das man es hier keineswegs mit einem bedrohlich wirkendem Monster zu tun hat, denn der legendäre Schneemensch wirkt allein optisch vielmehr skurril und witzig. Das trashige Auftreten wird noch zusätzlich durch die Bewegungsabläufe unterstützt, denn einerseits verfolgt das Monster seine Opfer auf eine sehr tapsige Art und Weise, um andererseits im nächsten Moment wie von einem Trampolin losgeschnellt meterweite Sprünge zu vollführen.

Doch es ist gerade diese trashige Mixtur, die dem Film seinen ganz eigenen Charme verleiht und ihm sehr viel wohl eher unfreiwillige Komik verleiht. Und dennoch gibt es auch einige bedrohliche Phasen, auch wenn sich zu keiner Zeit eine konstant bedrohliche Grundstimmung entfalten kann, so wie man es bei einem Film dieser Art eigentlich erwartet. Dafür hätten allein schon die doch ziemlich billig wirkenden Effekte etwas besser sein müßen, denen man die vorhandene Künstlichkeit allerdings sehr stark anmerkt. So aber unterstützen sie viel eher den doch sehr hohen Trashgehalt dieses Werkes, was jetzt aber nicht unbedingt als negative Kritik anzusehen ist. Denn wenn man sich von Anfang an darüber bewust ist, auf was für einen Film man sich hier einlässt, dann wirken die Effekte sogar als absolut passend und erhöhen den von Haus aus schon hohen Unterhaltungswert noch einmal zusätzlich.

Zu den Darstellern kann man eigentlich nicht viel sagen, ihre Leistungen kann man wohl am ehesten als durchschnittlich bezeichnen, ohne das sich hier jemand besonders hervortun würde. Man könnte nicht unbedingt behaupten, das hier viel Ausdruckskraft, geschweige denn Authenzität zu erkennen wäre, aber das Schauspiel ist durchaus akzeptabel, auch wenn wie schon erwähnt, einige Handlungsweisen der Charaktere nicht unbedingt nachvollziehbar sind. Dennoch tragen auch die Schauspieler zum Unterhaltungswert des Filmes bei, denn allein die Reibungspunkte, die unter ihnen durch die schier aussichtslose Situation in der sie sich befinden entstehen, sind absolut sehenswert.

Das Einzige, was hier eigentlich wirklich etwas fehlt, ist ein konstanter Spannungsbogen, denn dafür ist die Geschichte zu vorhersehbar und durch den hohen Trashgehalt kommt nie so etwas wie echte Hochspannung auf. Selbst die Angriffe des Monsters auf die Menschen wirken meist eher belustigend, als das sie einen beängstigen würden.


Fazit:


"Yeti - Das Schneemonster" ist ganz sicher kein Film, der dazu gemacht wurde, um hohe filmische Ansprüche zu befriedigen. Aber immerhin ist hier ein Film entstanden, der bestens und vor allem sehr kurzweilig zu unterhalten weiss. Die Geschichte wird ganzzeitig flüssig erzählt und wurde mit einer ordentlichen Portion Trash versehen, so das vor allem Freunde etwas skurriler Filme durchaus auf ihre Kosten kommen dürften. Am besten das Gehirn leerlaufen und sich von diesem herrlichen Horror-Spaß leicht berieseln lassen, dann macht man keinesfalls etwas verkehrt.



6/10

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