Unsere kleine Filmwelt

Die bunte Welt des unterschlagenen Films
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 Betreff des Beitrags: Einer gegen das Imperium (1983)
BeitragVerfasst: 26. Nov 2014, 23:25 
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O-Titel: Il Mondo di Yor
Herstellungsland: Italien
Erscheinungsjahr: 1983
Darsteller: u. a. Reb Brown, Corinne Cléry, John Steiner, Carole André, Luciano Pigozzi, Ayshe Gul, Aytekin Akkaya, Marina Rocchi, Sergio Nicolai, Ludovico Della Jojo, Adrian Akdemir, Herent Akdemir
Regie: Antonio Margheriti
FSK: ungeprüft


Inhalt:


Yor ist ein Krieger, ein Abenteuerer, der scheinbar in der Steinzeit unterwegs ist. Er weiß nicht woher er kommt und was mit ihm passiert ist. Als er Ka-Laa vor einem angreifenden Dinosaurierer rettet und damit auch Pag, schließen diese sich ihm an um ihn zu begleiten. Yor trägt ein seltsames Amulett und der Obererste des Stammes, dem Ka-Laa auch angehört, hat so ein Amulett schoneinmal gesehen: In der Wüste bei der Stammesführerin dort. Yor hofft mit ihrer Hilfe mehr über seine Vergangenheit herauszufinden.

Doch es gibt böse Mächte, die danach trachten, die Stämme zu vernichten. Sie rauben Ka-Laa und Yor sowie Pag müssen sie retten. In der Wüste findet er heraus, dass es eine Insel gibt, von der die Stammesführerin dort und auch Yor stammen. Und sie trägt tatsächlich das selbe Amulett. Sie begleitet die Gefährten auf die Reise und lässt ihren Stamm hinter sich zurück. Ka-Laa ist eifersüchtig auf diese, doch bevor sich etwas zwischen Yor und ihr anbahnen kann, wird die Stammesführerin bei einem Angriff getötet.

Auf ihrem Weg an den Küsten treffen sie auf einen weiteren Stamm. Diese müssen den Göttern Opfergaben bringen, damit diese sie nicht verbrennen. Doch was dort auf Yor und die anderen wartet, ist dann einfach nur absurd...

Wertung:


Mehr Inhalt gibt es auch in diesem waschechten Trash-Film nicht. Man fragt sich die ganze Zeit, was der Film eigentlich mit Science-Fiction zu tun hat, doch an dem Punkt, wo die Inhaltsangabe endet, weiß man es. Gerade das macht den Film einfach nur schlecht, auch wenn man sich bei der Geschichte um Yor wirklich etwas gedacht hat. Ernst nehmen kann man den Film ab diesem Zeitpunkt nicht mehr, und als dann auch noch ein Imperator (der Film heißt ja schließlich "Einer gegen das Imperium") ins Spiel kommt, ist es mit dem Fünktchen Ernsthaftigkeit erst recht vorbei, denn dadurch wirkt der Film noch schlechter, als er eigentlich ist.

Die Effekte sind absolut günstig gehalten, was wahrscheinlich auch dem geringen Budget geschuldet ist. Die Musik ist immer die gleiche und auch die Geräuscheffekte sind eher spährlich gehalten. An einigen Stellen hat man versucht ein wenig Brutalität mit hineinzubringen, doch auch das ist einfach nur misslungen. Die Schauspieler sind schlecht, und das so richtig. Die Dialoge sind einfallslos und stupide gehalten. Auch die Animation, wenn man denn davon Sprechen darf, der Dinosaurier ist einfach nur billig und wirkt nicht mal halbwegs gut. Da kommt noch hinzu, dass man einem echten Pflanzenfresser auf einmal fleischfresserische Qualitäten einräumen möchte.

Das ist ein Film, den eigenlich niemand braucht und der auch nur der X-Rated-Verfollständigung wegen in meine Sammlung gelangt ist. Italien hat wirklich großes Kino hervorgebracht, aber das hier gehört nun wirklich nicht dazu. Irgendwo stand mal "He-Man für Arme", und das trifft es ziemlich gut, denn die Hauptfigur lässt sich noch am ehesten mit eben diesem He-Man vergleichen, obwohl letztgenannter in Darstellung von Dolph Lundgren wesentlich mehr zu bieten hatte. Lediglich der Science-Fiction-Abenteuer-Mix ist beiden Filmen gleich. Wer He-Man gesehen hat subtrahiere bitte alles, was in diesem Film gut war inklusive schauspielerischer Leistung, und als Ergebnis erhält man Yor. Als Summe ergibt sich zwar nicht ganz die Höchststrafe aber fast: 02/10!

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Und Blaine, der Mono fuhr weiter Richtung Südosten unter dem Dämonenmond. "Warum taufte die Frau ihren Sohn Siebeneinhalb?" - "Weil sie seinen Namen aus einem Hut gezogen hat!"


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