Unsere kleine Filmwelt

Die bunte Welt des unterschlagenen Films
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 Post subject: Nurse 3-D - (2013)
PostPosted: 6. Nov 2014, 22:18 
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Nurse 3-D
(Nurse 3-D)
mit Judd Nelson, Kathleen Turner, Katrina Bowden, Paz de la Huerta, Boris Kodjoe, Corbin Bleu, Michael Eklund, Melanie Scrofano, Michael Therriault, Niecy Nash, Martin Donovan, Adam Herschman, Lauro Chartrand, Kerr Hewitt
Regie: Douglas Aarniokoski
Drehbuch: Douglas Aarniokoski / David Loughery
Kamera: Boris Mojsovski
Musik: Anton Sanko
keine Jugendfreigabe
USA / 2013

Danni beginnt ihren neuen Job als Krankenschwester und freundet sich sofort mit der aufopferungsvollen Kollegin Abby an. Danni ahnt nichts von Abbys dunklem Geheimnis: denn Nachts geht diese auf Männerjagd, und das in Lack und Leder. Ihre Opfer sind untreue Ehemänner, die sie mit ihrem verführerischen Aussehen in die Falle lockt und tötet. Auch Danni gerät in Abbys Beuteschema und die anfängliche Sympathie ihrer Kollegin wird mehr und mehr zur Besessenheit. Als Danni sie zurückweist, zieht das fatale Folgen für sie und ihren Freund mit sich …


Zugegebenermaßen zählt vorliegender Film nicht unbedingt zu denjenigen die aufgrund einer innovativen Geschichte auf sich aufmerksam machen, denn rein inhaltlich bietet "Nurse" eine schon des Öfteren verfilmte Thematik. Es ist vielmehr die extrem gute Mischung aus Erotik-Thriller, schwarzem Humor und einigen deftigen Splatter-Effekten, die im Werk von Douglas Aarniokoski die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich zieht. Schon das Cover der deutschen DVD deutet ein wenig an das man die gut 80 Minuten nicht gänzlich ernst nehmen sollte und so ist auch nicht wirklich davon überrascht, das hier auch phasenweise eine trashige Note durchschimmert. Das kommt dem Ganzen aber ungemein zu Gute, denn trotz aller vorhandenen Härte, etlichen blutigen Szenen und einem gut aufgebautem Spannungsbogen beinhaltet das Geschehen jede Menge schwarzen Humor und wartet mit diversen sarkastischen-und sogar zynischen Momenten auf. Zuerst einmal fällt das Augenmerk des (männlichen) Zuschauers insbesondere auf die beiden Hauptdarstellerinnen, denn mit Paz de la Huerta und Katrina Bowden werden hier wirklich zwei Damen der Schöpfung aufgefahren, die man ohne zu übertreiben als äußerst heiß bezeichnen kann. Insbesondere Huerta in der Rolle der psychopathischen Killerin geizt zu keiner Zeit mit ihren Reizen und regt somit auch ohne Weiteres die Fantasie des männlichen Geschlechts an. Phasenweise eher spärlich bekleidet und ansonsten immer in einem sexy Outfit geht sie dabei auf Opferfang und kann sich dabei über reichlich Beute keinesfalls beschweren.

Jede Menge bissiger Wortwitz, teils skurrile Situationskomik und an vielen Stellen bewusst übertriebenes Schauspiel sind weitere Stärken dieses Filmes, wobei sich ebenfalls Paz de la Huerta besonders hervor tut, denn ihre Interpretation der Serienkillerin ist absolut grandios. Einerseits erscheint die gute Frau an vielen Stellen fast seltsam teilnahmslos um dann auf der anderen Seite mit einer Menge Theatralik und Overacting aufzuwarten, was einem stellenweise fast die Tränen in die Augen treibt. Nur für ihre Opfer und die von ihr begehrte Kollegin Danni ist das Ganze keinesfalls lustig, denn Abby ist zudem äußerst intelligent und weiß ganz genau wie man einen extrem perfiden Plan schmiedet. So versteht sie es immer wieder fast spielerisch die Verdachtsmomente für die etlichen Morde von sich selbst abzulenken und die arme Danni in den Fokus der Ermittlungen zu stellen. Erst in den letzten Minuten wendet sich dann das Blatt vollkommen und das eher offene Ende lässt genügend Hoffnung aufkommen, das Douglas Aarniokoski seiner Geschichte eventuell noch eine Fortsetzung angedeihen lässt. Das wäre auf jeden Fall wünschenswert, denn "Nurse" zählt ganz eindeutig zu der Art von Filmen, die jederzeit kurzweilig und unterhaltsam gestaltet sind. Trotz der eher ernsten Grund-Thematik kommt nämlich auch der Spaß nicht zu kurz und der oft unverhohlen eingestreute Sarkasmus tut sein Übriges, damit man einfach nur seine helle Freude an diesem kleinen und äußerst fiesen Thriller haben muss.

Dennoch scheint die Geschichte durchaus die Meinungen zu spalten, denn nicht jedem scheint diese großartige Mischung auch wirklich zuzusagen. Natürlich ist es wie immer Geschmackssache, aber Freunde sarkastischer Splatter-Kost sollten definitiv eine Sichtung wagen. Meiner persönlichen Meinung nach hat Aarniokoski hier Vieles richtig gemacht und eine gelungene Kombination gefunden, um sowohl die Freunde des Erotik-Thrillers, der skurrilen Komödie, sowie auch den geneigten Splatter-Fan grandios zu bedienen. Ganz bestimmt bietet "Nurse" keine allzu anspruchsvolle Filmkost und ist schon gar kein filmisches Meisterwerk, doch ehrlich gesagt wird wohl auch niemand mit diesem Anspruch an einen Film herangehen, den man einfach nur nach seinem extrem hohen Unterhaltungswert begutachten sollte.


Fazit:


Ich habe mich absolut königlich amüsiert und kann dieses Werk nur wärmstens weiterempfehlen. Härte, Blut, Humor, Spannung und heiße Frauen, was braucht man eigentlich mehr für einen gelungenen Filmabend? All diese Dinge werden hier geboten, so das man eine Sichtung sicherlich keinesfalls bereuen wird.


8/10


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 Post subject: Diamond Ninja Force
PostPosted: 16. Nov 2014, 10:47 
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Originaltitel: 紅粉奇兵
Herstellung: Hongkong, 1985
Regie: Godfrey Ho
Darsteller: Richard Harrison, Melvin Pitcher, Andy Chorowsky, Maria Francesca, Chiang Tao
Genre: Trash
Laufzeit: ca. 85 Min.

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Nach einer mehr oder weniger langen Ninjaauszeit, habe ich mich mal wieder n einen Film gewagt. Und sind wir mal ehrlich wenn man über Wochen, sich einen Godfrey Ho (und Konsorten) Schinken nach den Anderen anschaut, verfällt man dem natürlichen Wahnsinn und braucht eine kleine Pause.

Als Wiedereinstieg, habe ich mir natürlich einen Cut & Paste Flick von Joseph Lai's berühmt berüchtigter Filmschmiede IFD ausgesucht. Und wenn dann noch der Godfreyder auf Ninjatrash am sogenannten Drehbuch mitwerkelt, dann sind Kopfschmerzen garantiert, oder?

Tja, dieses mal plündert Joseph Lai mal nicht das Giftarchiv des zehntklassigen asiatischen Gangsterfilms sondern versucht sich mal an einem Geisterhorror aus Taiwan. Geister? Ninjas? Wie soll denn das funktionieren? Egal wie absurd es eine scheint, Godfrey wird schon irgendwas zusammen zimmern was man im Westen verschachern kann.

Story? Auf einen Grundstüch werden die Überreste vom Clan der schwarzen Ninjas gefunden. Diese wurden vor all zu langer Zeit von der „Diamond Ninja Truppe“ vernichtend geschlagen. Ein Nachfahre der schwarzen Ninja will die Überreste haben, denn er Verspricht sich davon die Weltherrschaft oder auch ein geregelten morgentlichen Stuhlgang, was auch immer, ich weiß es nicht mehr. Da der Besitzer dies Grundstück nicht verkaufen will, engagiert er einen Ninjageist, der diesen töten soll. Gesagt, getan, er segnet das Zeitliche. Dumm nur, das er eine Tochter hat, die das Grundstück erbt und auch sie ist nicht gewillt es zu verkaufen. Dies bedeutet wohl Überstunden für den Ninjageist....

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Eigentlich ist dies ein Plot der wie dafür geschaffen scheint, ein Feuerwerk der Absurdität abzufeuern, leider schafft es Godfrey Ho es mal wieder nicht, beide Filmteile so zu verbinden, das irgendetwas einen Sinn ergibt. Es fragt sich doch, wieso die Ninjas darauf angewiesen sind das Grundstück zu kaufen um ihre Vorfahren zu bergen? Wieso soviel Geld ausgeben um ein Geist zu engagieren, der die Eigentümer vertreiben und zum Verkauf zwingen soll? Man ist doch schließlich ein böser schwarzer Ninja, Einfach mal schnell das Katana schwingen und schon sind die Probleme vergessen. Wieso einfach, wenn es auch schwer geht.

Als guten Ninja hat man hier mal wieder Richard Harrison überredet, der mal wieder ziemlich gelangweilt wirkt. Erst soll er den Tod von Herrn Wong aufklären, dann wird seine Frau getötet und schon besteht der (Ninja)Plot nur noch aus Rache. Irgendwie scheinen alle vergessen zu haben, das sie ursprünglich mal die ollen Überreste wollten. Harrison tötet, einen Bösewicht nach dem anderen, die sich gar nicht mal mehr die Mühe machen, den Ninjastrampler überzustreifen und im Geisterplot, geht es nur noch darum die Frau und das Kind irgendwie in den Wahnsinn zu treiben. Irgendwie will zum Schluss nichts mehr zusammenpassen und es verliert sich wie so häufig in Belanglosigkeit.

Alles in Allen, mal wieder ein Ho Streifen, den man nicht gesehen haben muss.

Das einzig Gute sind die Gastauftritte des kultigen Garfield Telefon (Ninja Terminator) und der goldenen Ninja Statur (Ninja Terminator, Das Todesduell der Ninja)



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