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Die bunte Welt des unterschlagenen Films
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 Post subject: Das dreckige Dutzend III (1987)
PostPosted: 14. Mar 2013, 23:10 
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Das dreckige Dutzend III - Die tödliche Mission
(The Dirty Dozen: The Deadly Mission)
mit Telly Savalas, Ernest Borgnine, Vince Edwards, Bo Svenson, Vincent Van Patten, James Van Patten, Randall "Tex" Cobb, Gary Graham, Wolf Kahler, Thom Mathews, Emmanuelle Meyssignac, Paul Picemi
Regie: Lee H. Katzin
Drehbuch: Mark Rodgers
Kamera: Tomislav Pinter
Musik: John Cacavas
FSK 16
USA / 1987

Als die Alliierten erfahren, dass die Nazis eine Giftgasfabrik in einem französischen Kloster betreiben, wird Major Wright (Telly Savalas) beauftragt, eine Elitetruppe aufzustellen. Seine Wahl fällt auf zwölf Männer, die nichts mehr zu verlieren haben. Das Dutzend zum Tode Verurteilter Verbrecher bricht in das besetzte Frankreich auf, um Hitlers Schergen aufzuhalten. Hinter den feindlichen Linien stehen ihnen nur wenige Kämpfer der Resistance zu Seite.


Nachdem zwischen dem herausragendem Original und dem ersten Ableger volle 18 Jahre lagen, dauerte es lediglich 2 Jahre, bis mit "Das dreckige Dutzend III" 1987 der nächste Teil folgte. Natürlich kommt auch diese TV-Produktion nicht an die Klasse des Werkes von Robert Aldrich heran, bietet aber dennoch solide Genre-Kost die alle Zutaten beinhaltet, um unterhaltsame Filmkost zu präsentieren. In der Hauptrolle ist dieses Mal Telly Savalas zu sehen, der einmal mehr ein dreckiges Dutzend zusammenstellen muss, um eine schier unmögliche Mission erfolgreich abzuschließen. Dabei sollte der Zuschauer nun aber keinerlei Innovation oder irgendwelche Überraschungsmomente erwarten, denn bis auf die Tatsache das man es mit einem neuen Ziel zu tun bekommt, gleicht die Story der des Originals doch fast bis aufs Haar.

So bewegt sich die aufgebaute Spannung also in einem recht überschaubaren Rahmen, denn die Geschehnisse sind selbstverständlich recht vorhersehbar. Das ändert jedoch nichts daran, das man es hier mit einem durchaus sehenswerten Film zu tun bekommt. Die einzige wirkliche Schwäche besteht sicherlich darin, das die versammelte Darsteller-Riege ein wenig blass und farblos daherkommt, hat man doch fast zwangsläufig die erstklassige Besetzung des ersten Teiles vor Augen, die durch ihr exzellentes Schauspiel ganz besonders aufgefallen ist. Nun sind die darstellerischen Leistungen auch in vorliegendem Film nicht die schlechtesten, jedoch fehlt es den einzelnen Charakteren ein wenig an Ausstrahlung und Charisma.

Ansonsten aber bekommt man einen ordentlichen Kriegsfilm geboten, in dem die 12 Häftlinge wieder einmal über sich hinauswachsen und sich gegen eine zahlenmäßige Überlegenheit der Nazis stellen. Dabei wird aus den Einzelgängern ein eingeschworener Haufen, der weder Tod noch Teufel fürchtet. Im Bezug auf die Action - Passagen hält sich die Geschichte ein wenig zurück, denn die enthaltenen Szenen sind keinesfalls so spektakulär in Szene gesetzt, wie es noch im ersten Teil der Fall war. Man sollte seine Erwartungen also nicht zu hoch ansetzen, um hinterher keine Enttäuschung zu erleben. Gerade die Ausbildung der Männer erscheint dabei ein wenig seicht, an dieser Stelle hätte man durchaus etwas mehr bewerkstelligen können.

Insgesamt gesehen handelt es sich wahrlich um keinen schlechten Film, bei dem man jedoch nicht die Messlatte des Originals anlegen sollte. Es gibt keinerlei Neuerungen oder Überraschungen, sondern ein altbekanntes Szenario mit einer neuen Mission und anderen Darstellern. Ein wenig vermisst man auch den teilweise tollen Humor der dem Werk von Aldrich beigewohnt hat und der vorliegender Geschichte sicherlich gut zu Gesicht gestanden hätte. Trotzdem handelt es sich im Endeffekt immer noch um einen sehenswerten Film, der rund 90 Minuten gute-und kurzweilige Unterhaltung anbietet.


Fazit:


Bei den frappierenden Ähnlichkeiten der jeweiligen Geschichte drängt sich ganz automatisch der Vergleich zum 1967er Werk auf und diesen kann "Das dreckige Dutzend III" keinesfalls gewinnen. Trotzdem eignet sich der Film jederzeit für eine Sichtung und ist trotz seiner Vorhersehbarkeit durchgehend interessant in Szene gesetzt worden.


6/10

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