Unsere kleine Filmwelt

Die bunte Welt des unterschlagenen Films
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 Post subject: Zombie Night II (2006)
PostPosted: 20. Nov 2013, 18:11 
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Zombie Night II
(Awakening)
mit Steve Curtis, Sharon DeWitt, Dan Rooney, Kari Grace, John Paris, Bob Hillhouse, Sarah-Jean Villa, Mark Parr, Dana McArdle, Maria Ibay, Jessica Pickles, Tony Watt, David J. Francis, Richard Sutton
Regie: David J. Francis
Drehbuch: David J. Francis / Mike Masters
Kamera: Robert Scarborough
Musik: Roman Zebik
Keine Jugendfreigabe
Kanada / 2006

Der Tod ist der Anfang. Die Untoten sind alles, was von der Menschheit geblieben ist. Wenn die Nacht beginnt, kommt das Grauen. Ein einfacher Moskito-Biss, infiziert mit einem Virus, hat den Tod verbreitet. Vom feuchten Regenwald kam der Tod in die Zivilisation mit einer Sterblichkeitsrate von einhundert Prozent. Wie ein Feuer breiten sich die Untoten aus. Immer auf der Suche nach neuen Opfern. Der Todbringende Moskito-Virus wird in Vergessenheit geraten. Die Zeit der Menschlichen Rasse läuft ab...


Wenn man der Meinung war, das man mit dem ersten Teil eigentlich schon den filmischen Bodensatz gesehen hat und es eigentlich nicht tiefer gehen kann, dann wird man mit dieser Fortsetzung durchaus eines Besseren belehrt. So kann man also durchaus zu der Meinung gekangen, das einem hier etwas Überraschendes serviert wird, hat man doch wirklich nicht mit einer Steigerung hinab in die Tiefen des filmischen Mülls gerechnet. Komischerweise verhält es sich aber dennoch so, das man diesen zweiten Teil etwas höher bewerten will als den grottenschlechten Vorgänger, der nämlich ausser der puren Langeweile rein gar nichts geboten hat. Hier jedoch kann man wenigstens stellenweise herzlich lachen, denn zu dem wieder einmal in allen Belangen vorhandenen Dilletantismus gesellen sich dieses Mal Dialoge, die so dermaßen grotesk erscheinen, das man dies schon als unfreiwilligen Wortwitz ansehen kann. Waren die verbalen Ausbrüche der extrem schlechten Darsteller in Teil 1 einfach nur dumm und vollkommen belanglos, so mischt sich hier eine äusserst trashige Note in den verbalen Müll, der fast ganzzeitig präsentiert wird.

Ansonsten allerdings bewegt sich alles auf dem gleichen nicht vorhandenen Niveau, das man schon in "Zombie Night" bewundern durfte, die sogenannten Schauspieler überbieten sich regelrecht in ihren offensichtlichen Unzulänglichkeiten, denn das Wort Schauspiel hat anscheinend noch keiner von ihnen jemals auch nur gehört, denn anders lassen sich die dargebrachten "Leistungen" nicht logisch erklären. Ehrlich gesagt fragt man sich phasenweise wirklich, ob einige Akteure hier mit Schlaftabletten abgefüllt wurden, denn das teilweise aphatisch erscheinende Schauspiel einiger Akteure lässt eigentlich nur diesen einen Schluß zu. Desweiteren liegt mit diesem Film auch noch ein absolutes Paradebeispiel dafür vor, was man bei der Inszenierung eines Zombiefilms nicht machen sollte, zu unlogisch entpuppt sich die gesamte Szenerie, von den absolut dämlichen und sinnlosen Handlungsweisen der Protagonisten ganz zu schweigen.

Und dennoch lässt sich diese Fortsetzung viel besser anschauen als der einfach nur schlechte Vorgänger, da wenigstens ein wenn auch geringes Maß an Unterhaltungswert vorliegt. In nicht gerade wenigen Phasen der Geschichte kann man vor lachen kaum noch an sich halten, da die zu hörenden Dialoge einfach so bescheuert sind, das dem Geschehen dadurch ein recht hoher Trashfaktor verliehen wird, der beim ersten Teil noch vollkommen gefehlt hat. So ist zwar die Geschichte ebenso beschissen, verfügt aber durch einen wohl eher ungewollten Trashfaktor wenigstens über einen gewissen Unterhaltungswert. Dennoch ist es äusserst schwierig nachzuvollziehen wie zwei solch schlechte Filme, denn um nichts anderes handelt es sich im Endeffekt, in einem Land wie Kanada zu angeblichen Kultstatus gelangen konnten.

Im Prinzip kann man selbst ganz hartgesottenen Fans von Low Budget Produktionen keinerlei Empfehlung aussprechen, da es sich eigentlich mehr um eine Quälerei als um einen Filmgenuss handelt wenn man beide Teile hinter sich hat, allerdings ist vorliegender Film zumindest mit einem gewissen Unterhaltungswert untermalt, der den Zuschauer kurzzeitig den filmischen Offenbarungseid vergessen lässt, mit dem man konfrontiert wird.


Fazit:


Wer wirklich hart im Nehmen ist und so gut wie keine Schmerzgrenze hat kann durchaus einen Blick riskieren, geht dabei aber auch ein gewisses Risiko ein, an Augenkrebs zu erkranken, das das Gesehene unter aller Kanone ist. Außerdem sollte man im Vorfeld nicht unbedingt gegessen haben, da ansonsten die gefakr besteht, das einem bei der filmischen Qualität das Essen wieder hochkommt.


2,5/10

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