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Die bunte Welt des unterschlagenen Films
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 Post subject: Tim Miller - Familienmassaker (2013)
PostPosted: 24. Aug 2015, 22:08 
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Autor: Tim Miller
Titel: Familienmassaker (2015)
Originaltitel: Family Night (2013)
Aufmachung: Taschenbuch
Verlag: Festa
Seiten: 152
Reihe: Festa Extrem


Inhalt:


Eddie Mason sowie seine Kinder Brandi und Jeffrey könnten eine ganz normale Familie sein, wenn sie nicht gerade Freude daran finden würden ihre Opfer zu foltern und sie dabei oder im Anschluss daran zu verspeisen. Als die Kellnerin Carla vor einem Stripclub verschwindet, macht sich Detective Julie Castillo daran den Täter zu finden. Und Mason sieht sie in den Nachrichten und ist hin und weg von ihr. Er will sie haben. Und deshalb entführt er ihre Freundin Sarah, als Lockvogel, denn eigentlich will er Julie. Sie ist vorsichtig als sie telefonisch von "Der Maske" informiert wird, und ruft ihren Kollegen Ben als Beobachter zu Hilfe, doch etwas geht schief und nun findet sich Julie selbst mit Freundin und Kollege in der Gewalt der Kannibalen und nun muss sie lernen, was es heißt, Schmerzen zu haben...

Wertung:

Nun ja, was haben wir: Eine durchaus sympathische Protagonistin in Form von Julie Castillo sowie ihre Freundin Sarah und auf der anderen Seite Mason und seine Familie. Die Story selbst ist ein Torture Porn, wie man es schon häufiger gesehen oder gelesen hat. Brutal ist er, denn sonst würde die Geschichte wohl kaum in der Extrem-Reihe auftauchen und sie entspricht Millers Stil, zumindest erkennt man vom Schreibstil Parallelen zu "Willkommen in Hell, Texas". Sonst ist die Story recht platt. Es fehlt ein Funken Spannung oder auch etwas Außergewöhnliches. Dass nun Kinder zu Tätern werden, ist zwar neu, alles andere wirkt aber eher fast schon altbacken.

Viel kann ich hier gar nicht sagen, denn die Geschichte selbst ist durchaus auf das Wesentliche reduziert. Freunde von Folterfilmen oder -büchern kann diese Geschichte durchaus gefallen. Durch den Schreibstil lässt sie sich locker und leicht schnell hintereinander weg lesen, wobei selbst eine kleine Überraschung im Buch auftaucht, was ich für eine Handlung nicht unbedingt für einen Vorteil halte.

Die Hauptprotagonistin ist bereits 30 Seiten vor dem Ende von uns gegangen.


Es gibt sicherlich bessere Bücher. Etwas über dem Durschnitt kann man hier zwar liegen, aber an "Willkommen in Hell, Texas" kommt das "Familienmassaker" nicht ran. Deshalb hier auch nur 06/10 Punkten.

_________________
Und Blaine, der Mono fuhr weiter Richtung Südosten unter dem Dämonenmond. "Warum taufte die Frau ihren Sohn Siebeneinhalb?" - "Weil sie seinen Namen aus einem Hut gezogen hat!"


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