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Die bunte Welt des unterschlagenen Films
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 Post subject: Das dreckige Dutzend IV (1988)
PostPosted: 19. Mar 2013, 02:42 
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Das dreckige Dutzend IV
(The Dirty Dozen: The Fatal Mission)
mit Telly Savalas, Ernest Borgnine, Jagd Sperren, Matthew Burton, Jeff Conaway, Alex Cord, Erik Estrada, Ernie Hudson, James Carroll Jordan, John Matuszak, Heather Thomas, Branko Blace
Regie: Lee H. Katzin
Drehbuch: Mark Rodgers
Kamera: Tomislav Pinter
Musik: John Cacavas
FSK 16
USA / 1988

Kurz vor Ende des zweiten Weltkrieges bleibt Hitler nur noch eine Chance, den Endsieg zu erringen: Er entsendet einige seiner hochrangigen Offiziere nach Istanbul, um dort das vierte Reich zu gründen. Major Wright wird von den Alliierten beauftragt, diesem Wahnsinn ein Ende zu setzen. Doch um dem Abschaum der Menschheit Einhalt zu gebieten, braucht es den Abschaum des Militärs! Zwölf Männer die nichts mehr zu verlieren haben brechen auf, um die teuflischen Pläne des Führers zu stoppen.


Hier bekommt man es nun mit dem letzten Teil der "Das dreckige Dutzend-Reihe" zu tun und wirklich neue Impulse bietet auch dieser Teil nicht an, der wieder unter der Regie von Lee H. Katzin entstanden ist. Es ist schon einigermaßen erstaunlich das man nach dem Erscheinen des Originals volle 18 Jahre mit einem Nachfolger gewartet hat, um dann innerhalb von nur 4 Jahren gleich drei Nachfolger zu produzieren, die im Bezug auf die Qualität auf keinen Fall an den Film von Robert Aldrich heranreichen können. Das mag einerseits daran liegen das es sich lediglich um TV-Produktionen handelt, auf der anderen Seite ist es jedoch in den jeweiligen Darsteller-Riegen begründet, die allesamt nicht an den brillanten Cast des 1967er Werkes ankommen.

Und so bietet auch vorliegende Geschichte nichts Neues, denn fast das komplette Szenario läuft nach den immer gleichen Mechanismen ab. Es ändern sich halt lediglich die Schauplätze und die jeweilige Mission, zudem werden halt jeweils die Schauspieler ausgetauscht. Dennoch beinhaltet "Das dreckige Dutzend IV" zumindest einen neuen Aspekt, denn dieses Mal gibt es in den eigenen Reihen einen Verräter, der die Pläne des verwegenen Haufens an die Nazis weiterleitet. Ein klein wenig Abwechslung also in einer Story, die ansonsten keinerlei Innovation beinhaltet, aber dennoch recht kurzweilige Unterhaltung auf TV-Niveau präsentiert. Meiner Meinung nach werden gerade der dritte-und vierte Teil der Reihe viel zu schlecht bewertet und viel zu oft wird der Vergleich mit dem zugegebenermaßen absolut brillanten Original herbeigezogen. Natürlich fallen die späteren Filme in diesem Vergleich ziemlich ab, erscheinen aber dennoch absolut sehenswert, wenn man die eigenen Erwartungen nicht allzu hoch ansetzt.

Auch hier entwickelt sich eine phasenweise recht spannend gestaltete Geschichte, die jedoch auch ein wenig vorhersehbar erscheint. Hier liegt dann auch das größte Problem der späteren Teile, denn durch die fast identische Inszenierung der jeweiligen Missionen entsteht wenig Abwechslung und man weiß ganz genau, was letztendlich auf einen zukommt. Dadurch fehlt es selbstverständlich an echten Überraschungsmomenten und genau dieser Aspekt dient für viele Leute als größter Kritikpunkt. Hinzu kommen dann die darstellerischen Leistungen, die sicherlich nicht gerade als grandios zu bezeichnen sind, meiner persönlichen Meinung nach bekommt man jedoch solide Leistungen geboten, die für einen Film dieser Art als vollkommen ausreichend erscheinen.

Letztendlich ist "Das dreckige Dutzend IV" alles andere als ein filmisches Meisterwerk, doch das Werk ist keinesfalls so schlecht, wie diverse Kritiken es vermuten lassen. Für einen TV-Film ist das Werk äußerst solide und bietet nette Unterhaltung für zwischendurch. Dabei darf man allerdings kein sonderlich spektakuläres Action-Szenario erwarten, doch diverse Schießereien und etliche Explosionen vertreiben dem Zuschauer kurzweilig die Zeit.


Fazit:


Wenn es einen nicht stört, im Prinzip immer die gleiche Geschichte mit einigen Änderungen zu erleben, der kann auch getrost bei diesem letzten Teil der Reihe zugreifen. Das altbewährte Schema wird gut bedient und für einen gemütlichen Film-Abend ist "Das dreckige Dutzend IV" auf jeden Fall bestens geeignet.


6/10

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