Unsere kleine Filmwelt

Die bunte Welt des unterschlagenen Films
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 Post subject: Nina Rockenbach - Blutgestalten (2013)
PostPosted: 22. Mar 2015, 20:18 
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Autor: Nina Rockenbach
Originaltitel: Blutgestalten (2013)
Aufmachung: Taschenbuch
Verlag: DeBehr
Seiten: 290


Inhalt:


Lotte und Karl sind Kannibalen vom Clan der zu Rasoris. Sie vertilgen Menschenfleisch, und anscheinend nur das. Alles geht auf die Eltern der beiden zurück, die eigentlich Geschwister waren, aber da Lottes und Karls Mutter als Gebärmaschine missbraucht wurde, gibt es einige der Rasoris auf der Welt. Irgendwann kommt Karl auch auf die Idee es seinen Eltern gleich zu tun, und will Lotte vergewaltigen. Die will dies nicht zulassen, doch im Putanerviertel in Berlin schafft es Karl seien Schwester gefangen zu nehmen, wo diese für die ansässigen Rasoris als Lustsklavin herhalten muss, damit sie möglichst viele Kinder bekommt. Doch irgendwann knüpft sie Kontakt zu einem der Ruperts, einem Clan, der zwar auch als Serienmörder unterwegs ist, aber diese töten nicht, um selbst ihre Opfer zu verspeisen, sondern nur, wenn diese es auch verdient haben. Und Lotte kann mit Hilfe der Ruperts aus Berlin entkommen...

Leo ist auch eine Art Mörderin, denn in ihrer Funktion als Krankenschwester bringt sie einfach ein paar Leute auf der Intensivstation um die Ecke. Ihre Freunde sind dahingegen vom I-Love-Bingo-Opa bedroht, denn dieser scheint sich genau in Leos Umgebung seine Opfer auszusuchen. Und Leo hat wirklich keine Ahnung, was dahinter steckt.

Wertung:

Zwei Handlungsstränge, die vorerst nichts miteinander zu tun haben, doch dann führt eins zum anderen und man sieht klarer, und das ist der wirkliche Pluspunkt der Geschichte, auch wenn alles andere mehr oder weniger Durchschnitt ist. Das ungewöhnliche ist vielleicht, dass es sich hier um eine deutsche Autorin handelt. Sprachlich ist es recht einfach und alles aus der Ich-Perspektive jeweils aus Sicht des Protagonisten geschildert. Das wechselt teilweise Absatz für Absatz ist aber dadurch nicht anstrengend und wirkt eher interessant zu lesen. Dabei wird an Humor nicht gespart, der sich neben der ganzen Grausamkeiten eingenistet hat. Ein richtiges Horrorbuch ist hier somit nicht vorhanden.

Gerade kurzweilig zwischendurch kann man die Geschichte gut hintereinander weg lesen, und deshalb war sie für mich auch momentan zum Lesen auserwählt worden. Freunde der gehobenen Unterhaltung werden hier eher nicht auf ihre Kosten kommen. Auch einen großen Spannungsbogen kann man nicht wirklich erkennen. Den Verlag DeBehr kannte ich vorher nicht. Die Aufmachung liegt gerade so über mkrug-Verhältnisse aber nicht wirklich weit drüber.

Insgesamt 6,5/10. Gibt Schlechteres, unterhalten hat es mich aber. Vielleicht werde ich sogar nochmal ein anderes Werk der Autorin versuchen.

_________________
Und Blaine, der Mono fuhr weiter Richtung Südosten unter dem Dämonenmond. "Warum taufte die Frau ihren Sohn Siebeneinhalb?" - "Weil sie seinen Namen aus einem Hut gezogen hat!"


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