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Stephen King - Der Dunkle Turm VI - Die Reise beginnt
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Author: Blaine, der Mono [ 13. Feb 2014, 20:13 ]
Post subject: Stephen King - Der Dunkle Turm VI - Die Reise beginnt

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Autor: Stephen King
Zeichnungen: Sean Phillips und Richard Isanove
Seiten: 176
Erscheinungsjahr: 2012
Verlag: Spliiter

Der Mann in Schwarz floh durch die Wüste und der Revolvermann folgte ihm... so hätte eigentlich der erste Satz dieses Bandes lauten müssen, denn es ist der vielleicht bekannteste Satz des gesamten Zyklus. Roland ist in der Wüste unterwegs und folgt dem Mann in Schwarz, Walter O'Dim, Marten oder welche anderen Namen er noch hat. Dabei macht er unterwegs Rast. Die Zeit seit dem Untergang Gileads ist vergangen und Roland ist auf seinem eigenen Pfad angekommen, dem Pfad auf dem Weg zum Dunklen Turm.

Sein Gastgeber berichtet ihm, dass der Mann in Schwarz hier durchgekommen sei. Und Roland beginnt sich seine Geschichte von der Seele zu reden, und es ist eine traurige Geschichte, die das ganze Ausmaß der Qualen, denen der Revolvermann ausgesetzt gewesen war, zeigt. Er begegnet außerdem zum ersten Mal einem Billy Bumbler, der allerdings nicht Oy heißt. Es zeigt außerdem die Unmenschen, die scheinbar gestaltlos durch die Welt wandern. Und als Roland seine Geschichte erzählt hat, zieht er weiter – auf dem Pfad zum Dunklen Turm.

Wertung:

Hier beginnt der zweite Zyklus der Saga um den Dunklen Turm. Und die Geschichte wird ein paar Jahre weiter gedreht und setzt dort an, wo SCHWARZ begonnen hatte, mit der Flucht des Mann in Schwarz. Dabei ist hier unbedingt zu erwähnen, dass auch dieser Band wieder in aller Brutalität und Gewaltätigkeit Rolands Qualen zeigt, was nicht nur auf physischer Ebene mit Verletzungen zu tun hat, sondern auch mit Verlusten, die weit schlimmer wiegen als seine äußerlichen Wunden: Der Verlust seines Vater, seiner langjährigen Freunde, seiner Heimat. Und allen voran der Verlust von Susan Delgado, den er nicht zu überwinden scheint. Und das ist genau das, was diese Comic-Reihe momentan beherrscht. In den Büchern hat man das Gefühl, dass der Revolvermann ein psychisch stark Verletzter ist doch erst, wenn man diese Graphic Novels sieht begreift man wirklich wie schwer die Qualen sein müssen, die Roland erlitten haben musste.

Auch wenn die Zeichnungen anders gehalten sind macht es diesen Band hier nicht weniger gut und trägt nur weiter zum Begreifen des Ausmaßes bei, welches der Dunkle Turm inzwischen angenommen hat. Es kann aus diesem Grund hier wiederum nur die 10/10 geben.

Auch hier sei wieder bemerkt: Es gibt (wie in jedem Buch der großen Reihe) einen Autorenteil, der einiges über die Geschichte und das Wieso und Weshalb erzählt, und darin wird auch erklärt, warum die Geschichte eben nicht mit dem Satz "Der Mann in Schwarz floh durch die Wüste und der Revolvermann folgte ihm." fortgeführt wurde. Außerdem findet sich im Rückendeckel eine Abbildung, die als Foto eingerahmt auf der Seite sich findet (ist auch in jedem Großband vorhanden). Diese zeigt ein alternatives Cover.

Bleibt abzuwarten, wie die Reise weiter geht. Hier für diesen Band gibt es natürlich 10/10 Punkten!

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